Mein Spenden-Marathon

Am 30. Oktober war es soweit. Ich haben meinen ersten Marathon in Frankfurt hinter mich gebracht. Insgesamt eine sehr tolle Erfahrung. Sportlich und psychologisch ist es ein Flirt mit den eigenen Grenzen. Darüber möchte ich hier aber nicht berichten, sondern um einen „Zusatzturbo in Sachen Motivation“: FÜR EINEN GUTEN ZWECK LAUFEN

jm

Ich hatte 4 Monate vor meinem Marathon eine Spendenprojekt bei Betterplace angelegt: Ich-laufe-Du-spendest

Die Grundidee ist, ein gemeinnütziges Projekt herauszusuchen, dass einem am Herz liegt und dann in seinem Netzwerk Spenden zu sammeln.

In meinem Fall konnte ich 585 EUR für ein Kinderheim in Indien und 315 EUR für eine Sportinitiative aus Frankfurt erlaufen.

Durch dieses Spendenprojekt ist meine Marathonvorbereitung „öffentlich geworden“. Ich habe meine Trainingsläufe über die App von Runtastic veröffentlicht und dabei auf den Link zu meiner Spendenaktion verwiesen. Zusätzlich habe ich Fotos und Berichte auf meiner Facebook bzw. der Spendenseite bei Betterplace veröffentlicht.

Natürlich ist es ein wirklich gutes Gefühl für einen guten Zweck zu laufen. Nach dem Marathon habe ich aber gemerkt, dass ein anderer Grund noch viel wichtiger war für meine Motivation. Ich habe durch das Spendenprojekt viel über meinen Marathon geschrieben, Spenden eingesammelt und Erwartungen gesetzt, dass ich „die Sache durchziehe“. In der 2. Hälfte eines Marathons denkt man sehr intensiv darüber nach aufzugeben (Warum tue ich mir das an?). Ich glaube, ich hätte es nicht geschafft, wenn ich nicht die in mich gesetzten Erwartungen im Rücken gespürt. Vielleicht eine nicht ganz so edle Motivation, aber umso wirkungsvoller. 🙂

In diesem Sinne kann ich nur zur Nachahmung aufrufen.

Hier ein paar Impressionen von dem Lauf

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Tax-millionaire

…Who likes to pay taxes?
There are a lot of ways to spend money which are more exiting than giving it to fiscal authorities. But if it is true that 2 things in life are sure: death and taxes, then why don’t we change our perspective on paying taxes. I might not agree with all the investments that our government is taking with MY taxes, but overall the public spending is necessary and should be supported. Why not be PROUD about my contribution to this community?
It is much more satisfactory to think about this positive side of taxes than to be angry about each cent that is deducted.
If you sum up all the taxes that I have paid…

  • as a employee (income & church tax …which is a German invention),
  • as a consumer (VAT) and
  • as a entrepreneur (Corporate taxes)

then my tax payments will exeed the 2 million figure in the next month.

…I have decided to be proud of that 🙂

My giving pledge

Marc Zuckerberg has made an hugh donation (99% of our Facebook shares to the  Chan Zuckerberg Initiative). Just as a comparison:

  • Zuckerberg-Donatation: 45 billion USD
  • Sum of all donations in Germany in the year 2014: 5,1 billion USD

So is the world depending on altruistic attitude of some billionaires? Yes currently the fondations of billionaires like Bill Gates, Warren Buffet and Mark Zuckerberg are very important (Giving-pledge). This does not mean that „normal“ persons don’t have an impact. On the contrary. Everybody can do something. I recommend you to see the Ted-talk of Peter Singer.

Poverty could be eliminated completly when the richest 10% would give only 2% of its income to effective charities. You might be richer than you think. Just fill out this form and you will be suprised.

My personal giving-pledge:

If everybody in Germany (a rich country) would do the same, the figure would be much higher than the Zuckerberg-donation. But not only the amount of donation matters. Also if the money is given to effective charities. Here I recommand the website Give-well. Here you see where a Dollar has the biggest impact.

I hope this is a motivation for you to „join the club“.

…Just have a try…it is great 🙂

Barbell-finance-strategy

Since more than 20 years I invest my money in various ways:

  • Public and corporate Bonds
  • Fixed term deposit
  • Closed-end-funds
  • Shares & Fonds
  • Options & Derivates
  • Real-estate
  • Direct investment in companies

Looking back to my finacial track-record is quite sobering. Overall the performance have been 3%. But the resultats of each investment vary a lot. To my suprise the „100%-safe-bets“ and the „very-risky-bets“ had the best performance. All other investments „in the middle of the road“ have been dissapointing / sometimes devastating.

My best investments „100%-safe-bets“ (probability-of-default< 2%)

  • I have bought in 1999 German Bonds with a high yield and held it until termination, 7 years later (8% p.a.)
  • I have bould an appartment in 2011 in Frankfurt and since than the prices have been rising 7% p.a.

My best investments „very-risky-bets“(probability-of-default>40%)

  • I borrowed several times money to a friend. Every time I was convinced, that I never see the money back. Every time I was wrong. No earnt interests, but a good feeling. What is money for, if not to help a friend?
  •  I invested in 3 companies that my wife or I have started. Noone would have done this (very risky). The return is a multiple of my initial investment.

Lessons learnt: 

  • Nassim Taleb descibe this invetment-strategy as barbell-strategy: Don’t go for medium risk-investments. Try the super-safe-investment, that gain value, when the world is collapsing and invest in serveral very risky ventures that could have a hugh upside (black-swans)
  • I definitly learnt the lession the hard way. My next investment will be more in a barbell-style.

Im Trend: Das modulare Unternehmen

Das Handelsblatt berichtet über die modulare Produktionsweise von VW. Nicht nur die Fahrzeuge von VW werden aus einem „Modulbaukasten“ zusammengesetzt, sondern ganze Fabriken sollen modularisiert werden. VW verspricht sich hiervon niedrigere Produktionskosten, weniger Fehlerquellen und eine erhöhte Geschwindigkeit bzw. Flexibilität. Diese Baukasten-Idee ist aber keine Erfindung der Großunternehmen, sondern in erster Linie ein schon lange genutzter Optimierungsansatz in klein- und mittelgroßen Unternehmen (KMU).

Die Vorteile der neuen Produktionsweise bei VW lesen sich sehr gut. Die Umsetzung der Idee ist mit Sicherheit noch ein beschwerlicher Weg, der sich allerdings zu gehen lohnt. Schon 1994 zeigte Prof. Warnecke, früherer Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, mit seiner Idee von der fraktalen Fabrik Wege auf, wie Produktion modularisiert werden kann.

 Was hat dieses Thema mit unserem Beratungsschwerpunkt von Handel und Vertrieb zu tun? Nur, wir treiben das Konzept einer Modularisierung schon lange bei deutlich kleineren Unternehmen voran. Hierbei beschränken wir uns nicht auf den Produktionsbereich im Handle, also die Bereiche der Leistungserbringung, sondern „modularisieren“ das gesamte Unternehmen. Wir verwenden hierfür den Begriff „Systemhaus“ bzw. des „modularen Unternehmens“. Die Grundidee dabei ist, betriebliche Funktionen über mehrere Unternehmen hinweg durch ein standardisiertes externes Angebot zu ersetzten. Dies ist kein klassisches Outsourcing, da es hier um neue Modul-Angebote geht, die extra neu entwickelt werden und sich deswegen passgenauer in die betriebliche Abläufe einfügen. Die Idee des Systemhauses bieten sich deshalb für Hersteller mit eigenem Händlernetz sowie für Verbundgruppen an.

 Die Vorteile sind vor allem eine höhere Qualität der Leistung, eine höhere Flexibilität und (in geringem Maße) eine Kostenreduzierung. Mit diesem Prinzip können Unternehmen stufenweise verändert werden und die Vorteile des Systemhauses nutzen. Das Systemhaus ist Kern einer strukturierten Händlernetzentwicklung und auch die Basis von Nachfolge-Modellen, da die Unternehmen vor Ort sukzessive auf die Erbringung ihrer Kern-Kompetenzen fokussiert werden.

Inhouse-Consulting nur etwas für Großunternehmen?

Laut der Studie „Der Inhouse Consulting Markt in Deutschland“ verfügen 100-150 deutsche Unternehmen über eine unternehmenseigene Beratung. Hiervon fällt der Löwenanteil auf Unternehmen mit Umsätzen über einer Milliarde €. Die Vorteile für diese Großunternehmen zahlen sich nachweislich aus. Dies erkennt man daran, dass der Umsatz der internen Unternehmensberatungen mit 14% im Jahr 2011 schneller wächst, als der externe Unternehmensberater-Markt.

Die Vorteile von internen Unternehmensberatern werden vor allem darin gesehen, dass die Berater „dichter am Unternehmen dran sind“, schneller einsetzbar sind und darüber hinaus auch noch weniger kosten.

Wie so oft gilt hier, dass die Vorteile der internen Berater sich mit den Vorzügen von externen Beratungen gut kombinieren lassen. Es geht also nicht um ein „entweder-oder“ sondern um ein „sowohl-als-auch“.

Darüber hinaus sind betriebsinterne Unternehmensberatungen nicht nur ein Privileg von Großunternehmen. Wir wenden hierbei allerdings eine etwas weitergefasste Definition von Inhouse-Consulting an. Hierdurch sind die Vorteile von internen Unternehmensberatungen auch ohne hohe Fixkosten möglich:

  • Durch Kooperationen mit anderen Unternehmen (entlang der Wertschöpfungskette, innerhalb von Verbänden oder durch System-Partnerschaften) können Berater spezialisiert eingesetzt sowie hinreichend ausgelastet werden.
  • Die interne Unternehmensberatung kann als Hybrid weitere Funktionen übernehmen, wie internes Vorschlagswesen, Qualitäts-Management und Business-Devlopment
  • Ein externer „Haus & Hof-Berater kann in einen quasi interner Unternehmensberater umgewandelt werden, durch neue Formen der Honorierung (langfristige Kontingent-Vereinbarungen mit erfolgsabhängigem Anteil)

Es gibt also viele Möglichkeiten das Beste aus internen Beratungen auch für mittelständische Unternehmen nutzbar zu machen.